BaFin konsultiert MaComp

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) beabsichtigt, aufgrund der zum 3. Januar 2018 in Kraft tretenden MiFID II ihre Mindestanforderungen an die Compliance (MaComp) anzupassen (BaFin Veröffentlichung vom 2. November 2017). Dazu werden einige Module an neue Begrifflichkeiten aus MiFID II/MiFIR sowie an die zahlreichen inhaltlich geänderten und im Gesetz verschobenen Rechtsvorschriften angepasst. Zu den Themen: „Zur-Verfügung-Stellung der Geeignetheitserklärung“, „Staffelprovisionen“, „Zuwendungen“ und „Beschwerdemanagement“ wurden zusätzliche Module eingefügt. Stellungnahmen können bis zum 30. November 2017 abgegeben werden. Im Hinblick auf das bevorstehende Inkrafttreten des neuen Gesetzes ist es zu begrüßen, dass die Bundesanstalt mit wenn auch knappem zeitlichen Vorlauf ihre Mindestanforderungen anpasst und diese nun voraussichtlich rechtzeitig in Endfassung zur Verfügung stehen. Wünschenswert wäre allerdings eine vollständige Abdeckung der durch MiFID II geänderten und zum Teil völlig neu geschaffenen Regelungsbereiche gewesen. 

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